Zunft Fluntern

Sechseläuten 2011


Gut gelaunt und in freudiger Erwartung trafen sich die Fluntermer Zünfter, Gesellen, Ehrengäste und Gäste zum Höhepunkt des zöiftigen Jahres in der Zunftstube im Kunsthaus. Das schon fast sommerliche Wetter verhiess ein warmes und trockenes Sechseläuten. Nach der traditionellen Begrüssung durch den Stubenmeister hiess Zunftmeister Dr. Felix E. Müller ganz speziell die Ehrengäste willkommen.
Anschliessend vollzog er die feierliche Aufnahme von Josef Bösze, Jan Iselin und Thomas Landolt in die Fluntermer Zunft. Die drei gelobten unter dem Banner, die Grundsätze der Zunft Fluntern hochzuhalten.

 





Rede des Zunftmeisters

„Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.“ Mit diesem Sprichwort von Mark Twain, welches sich im ersten Quartal 2011 wieder einmal bewahrheitet hat, begann der Zunftmeister seine Rede. Wer hätte die verschiedenen Ereignisse mit globalen Auswirkungen vorausgesehen? Zuerst die Revolutionen in der arabischen Welt; dann das Erdbeben und den Tsunami in Japan mit globalen Auswirkungen, welche auch heute noch nicht abzusehen sind. „In Europa wird nun intensiv über Strategien zum Ausstieg aus der Atomenergie diskutiert. Diese Entwicklung kann auch in der Schweiz den Anfang vom Ende des Atomstroms bedeuten“ sagte der Zunftmeister.
Der Reflex aus dem Atom-GAU in Japan sei, dass wir unsere AKW sicher machen. „Aber macht das uns wirklich sicherer?“ Was würde passieren, wenn der Staudamm am Sihlsee bricht? Neunzig Minuten später wäre die Zürcher Innenstadt inklusive Hauptbahnhof bis zu acht Meter hoch überschwemmt und der öffentliche Verkehr der Schweiz lahmgelegt. Dieses Szenario sei zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Bedeutet die Entwicklung im ersten Quartal 2011, dass der Mensch auf Prognosen verzichten soll? Der Mensch wollte schon immer wissen, was die Zukunft bringt. Das Orakel von Delphi zeugt davon. „Aber auch heute wollen wir Zukünftiges abschätzen können. So haben Umfrageinstitute vor Abstimmungen oder Wahlen Hochkonjunktur. Wissen über die Zukunft, oder eben Prognosen, dienen dazu, Sicherheit zu erzeugen“, so der Zunftmeister. Speziell wir Schweizer hätten ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis und darum weltweit auch den höchsten Versicherungsschutz pro Einwohner. „Aber Risiko lässt sich im Leben nie völlig eliminieren.“ Wer kein Risiko eingehen will, kann trotzdem von Schicksalsschlägen getroffen werden. „Wir sollten zufrieden sein, wenn wir von solchen verschont werden“, schloss Felix E. Müller seine Rede. „Ich wünsche ihnen allen ein schönes und risikoarmes Sechseläuten.“

 


Ehrengast Regierungsrat Adrian Balmer, Vorsteher Finanz- und Kirchendirektion Kanton Basel-Landschaft

Herr Balmer sei in Liestal sehr bekannt, begann der Zunftmeister die Vorstellung des Ehrengastes. Es heisse, er sei in der Baselbieter Kantonsregierung eine kaum zu umgehende Grösse. Wenn man ihn anschaue, sei das nachvollziehbar. Früher sei er ein erfolgreicher Handballer im TV Liestal gewesen und habe Jurisprudenz studiert. Als Regierungsrat habe er die Kantonsfinanzen im Griff und deshalb die Steuern gesenkt.

 

Mit dem Dank für die ehrenvolle Einladung begann Adrian Balmer seine Rede. „Als Baselbieter habe ich aus historischen Gründen zwar Vorbehalte gegen das Zunftwesen. Der junge Kanton Basel-Landschaft hat sich um 1830 gegen die Monopolstellung der baselstädtischen Zünfte gewehrt, den Zunftzwang abgeschafft und sich gegen Einschränkungen der Wirtschaftsfreiheit eingesetzt.“ Als Ehrengast sei er aber trotzdem gerne nach Zürich gekommen. Wie die Zürcher das Sechseläuten, hätten die Liestaler ihren Banntag, der dieses Jahr zum 606. Mal begangen werde und den Chienbäseumzug, einen spektakulären Feuerbrauch. In Verbindung damit und mit den Römern von Augusta Raurica entstand das Sechseläuten-Motto: „Salve Zürich- ‘s Baselbiet isch Füür und Flamme.“

 

Im Alten Zürichkrieg kam es am 26. August 1444 vor den Toren der Stadt Basel zur Schlacht von St. Jakob an der Birs. Die Eidgenossen der acht Alten Orte, verstärkt durch 200 Baselbieter Zuzüger, kämpften gegen die französischen Armagnaken - und dies ohne Unterstützung durch die Zürcher und die Stadtbasler. „Bei den heutigen Kämpfen zu St. Jakob an der Birs, also im Joggeli, kämpfen die Baselbieter, verstärkt mit Migranten, gegen die Zürcher Fussballer Die Stadtbasler schauen auf den Tribünen zu“, merkte der Gast an. Bei diesen jüngeren Zürichkriegen würden meist die Baselbieter gewinnen.

 


Ehrengast Prof. Dr. med. Thierry Carrell, Klinikdirektor / Chefarzt Herzchirurgie Inselspital, Universitätsspital Bern

„I schänke dir mis Härz, meh han i nid.“ Mit diesem Text des populären Songs der Berner Band „Züri West“ führte der Zunftmeister den zweiten Ehrengast ein. Das Herz werde in der Literatur als jenes Organ bezeichnet, wo Gefühle, das Wesen, die Liebe oder das Leben ihren Sitz hätten. Thierry Carrell habe schon bei der Matura gewusst, dass er Herzchirurg werden wolle. Nach dem Doktorieren habe er sechs Jahre am Universitätsspital Zürich operiert und an der Bächtoldstrasse in Fluntern gewohnt. Seit 1999 leite er die Herzklinik am Inselspital in Bern und operiere pro Jahr mehr als 300 Herzen. Neuerdings sei er nun vom FDP-Virus befallen – vermutlich geschehen bei der Herzoperation an Bundesrat Merz – und kandidiere als Nationalrat.
Der Ehrengast bedankte sich dafür, am Zürcher Frühlingsfest teilnehmen zu dürfen. „Ich erinnere sich sehr gerne an meine Zürcher Zeit, habe noch Freunde in Fluntern und bin also bestens im Bild, was in „Bern-Ost“ geschieht". Als Freiburger werde er oft gefragt, wo eigentlich der Röschtigraben sei. Aus seiner Sicht sei er sicher nicht dort, wo er in den Medien immer vermutet werde. In den letzten Jahren habe er eher das Gefühl gehabt, der Röstigraben sei zwischen Zürich und Bern: „Am Zürcher Sechseläuten, an der Basler Fasnacht oder dem Berner Zibelemärit fallen jedoch zum Glück alle Grenzen.“

 


Nicht weit von der Fluntermer Zunftstube stehe die ETH als Hochburg der technischen Wissenschaften und das Universitätsspital. Böse Zungen würden das Spital gelegentlich „Bezirksspital Fluntern“ nennen. In den letzten Jahren sei es zweifelsohne etwas bergab gegangen mit dem Unispital. Regierungsrat Heiniger habe kürzlich angeordnet, dass die Arbeitskleidung des Pflegepersonals mit St.Galler Spitzen verziert werde, damit die Spitzenmedizin am Unispital endlich sichtbar werde. Seine geplatzte Berufung nach Zürich habe seinerzeit grosse Wellen geworfen. Aber eigentlich müsste er sich bei der damaligen Regierungsrätin und noch-Ständerätin Verena Diener für die Gratiswerbung bedanken. Noch heute würden recht viele Zürcher Patienten ins Inselspital wandern oder sich mit dem Helikopter direkt von der Ostschweiz nach Bern fliegen lassen.

 



Ehrengäste Boris Smiljanic, Captain und Verteidiger, und Ricardo Cabanas, Mittelfeldspieler, Grasshoppers Club Zürich

Der dritte Ehrengast, so der Zunftmeister, sei im Doppelpack anwesend: zwei stramme Fussballer von GC. Der Grund für die Einladung war das 125-Jahr-Juliläum des Grasshopper Clubs. „Bei der Gründung im Jahre 1886 war GC der erste Fussballclub in Zürich.“ In den ersten 50 Jahren seines Bestehens sind im Laufe der Zeit weitere Sektionen dazu gekommen: Tennis, Rudern, Landhockey, Handball und Eishockey. Heute zählt GC elf Sektionen und ist mit Abstand der grösste Sportverein der Stadt Zürich, hielt Felix E. Müller fest. Die Fussballsektion sei die bekannteste Sektion von GC. Darum habe er die beiden Stützen des Teams, Boris Smiljanic und Ricardo Cabanas eingeladen. Eine grosse Verantwortung laste auf ihren Schultern, denn GC kämpfe gegen den Abstieg. Zum Sportlichen beschränke er sich auf einen einzigen Witz: „Was ist der Unterschied zwischen GC und einem Marienkäfer? Der Marienkäfer hat mehr Punkte.“

 




„Ricardo Cabanas ist ein waschechter Zürcher“, betonte Felix E. Müller. Er sei in Zürich aufgewachsen und auch ans Sechseläuten gegangen. Sein Grossvater sei aus Galizien in Spanien in die Schweiz gekommen, um Arbeit zu finden. Ricardo sei im Ämtlerschulhaus zur Schule gegangen und habe anschliessend eine Banklehre bei der UBS begonnen. Wegen des Fussballs brach er die Lehre ab. Ausser einem Jahr in Frankreich und eineinhalb Jahren in Köln habe er immer für GC gespielt. Nach der Profilaufbahn wolle er die Matura nachholen und studieren.

 

Ricardo Cabanas befasste sich in seiner Rede mit der Intelligenz der Fussballer, welche „ja alle dumm“ seien. Bestätigt würde dies durch Aussagen berühmter Fussballer wie zum Beispiel folgende: „Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“ (Andy Möller) oder „Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio“ (Fritz Walter). „Sind wir Fussballer wirklich dumm? Haben wir zu früh die Schule verlassen?“ Dabei habe Hakan Yakin gesagt: „Bildung ist das A und B.“ - Nein, es gebe viele intelligente Fussballer, erklärte Cabanas mit Nachdruck, aber diese seien für verschiedene Journalisten nicht so attraktiv. „Im Vergleich zu einem Chirurgen ist unser Beruf ziemlich bescheiden. Wir laufen nur immer einem Ball nach, und trotzdem bewegt der Fussball Massen von Menschen. Wieso? Und vor allem, wer sind da die Dummen?“ – Eine gute Frage.

 

Boris Smiljanic ist in Ennetbaden aufgewachsen. Sein Vater wanderte einst aus Kroatien in die Schweiz ein und arbeitete bei BBC. Der Zunftmeister rekapitulierte kurz seine bisherige Fussballerkarriere, die beim FC Wettingen ihren Anfang nahm. Bei der Firma Limmatdruck absolvierte Smiljnanic gleichzeitig eine KV-Lehre. Als sich GC für den talentierten und grossgewachsenen Junior interessierte, habe dieser sofort zugesagt. GC sei damals schliesslich die erste Adresse im Schweizer Fussball gewesen. Nach zehn Jahren bei GC habe er vier Jahre beim FC Basel gespielt und sei dann wieder zu den Grasshoppers zurückgekommen.

 

Boris Smiljanic bedankte sich beim Zunftmeister für die Einführung und bemerkte, dass dessen Trefferquote viel besser sei, als diejenige der GC-Stürmer. Vom Sechseläuten habe er bisher nicht viel gewusst, nur von einem wunderschönen Trachtenumzug und vom Verbrennen des Bööggs. „Erst nach einem Gespräch mit unserem Club-Präsidenten Urs Linsi, der Zunftmeister bei der Zunft Hard ist, wurde mir bewusst, dass man mit der notwendigen fairen Brutalität an das Sechseläuten gehen muss. Sonst wird man gefressen.“
Das sei in der Wirtschaft so, der Politik und natürlich auch im Sport: Der Sieg sei immer das Ziel. Der Grasshoppers Club habe mit seinem 125-jährigen Bestehen ohne Subventionen schon gewonnen. „Jetzt fehlt uns nur noch ein klassisches Fussballstadion.“

 

Zug der Zünfte



An elfter Stelle marschierte die Zunft Fluntern auf der traditionellen Route durch die geschmückte Stadt Zürich. Aufgrund des warmen und trockenen Wetters säumten Tausende den Strassenrand, um sich am Umzug zu erfreuen und ihre Blumen an den Mann respektive an den Zöifter zu bringen. Frühzeitig am flächenmässig reduzierten Sechseläutenplatz angekommen, erlebten die Zöifter das knallende Ende des Winters. Nach elf Minuten verabschiedete sich der Böögg und machte dem bereits anwesenden Frühling Platz.

 

Musik

Die Stadtmusik Kloten begleitete die Zunft Fluntern wie alle Jahre mit ihrer Musik und diversen konzertanten Einlagen. Die Konzerte in der Zunftstube, die Marschmusik auf dem Umzug und dem Auszug durch die nächtlichen Gassen der schönen Zürcher Altstadt all das bewegte sich auf hohem musikalischem Niveau. Eine besondere Herausforderung sind stets die engen Treppenhäuser der Zunfthäuser, welche die Musizierenden, den Sechseläutenmarsch spielend, auf und ab zu bewältigen haben.

 



Auszug

Als Novität wurde die Zunft Fluntern samt Banner und dem Spiel mit fahrplanmässigen Tram der VBZ transportiert. Mit dem „Neuner“ von Kunsthaus zur Linde Oberstrass und zurück mit dem „Zehner“ zum Central. Es funktionierte tadellos.

 

Zunft Oberstrass, Sprecher Dani Fritsch

Zunftmeister Beat Sigg sei ein Traum für jede Schwiegermutter, begann der Fluntermer Sprecher seine Rede. Der Zunftmeister sei umgänglich, humorvoll, lustbetont und eloquent. Er sei ein Vollblut-Zürcher in einer strammen Uniform, mit markanter Brille und elegantem Schnauz - sowie mit weisser Weste. Letztere habe ihm ermöglicht, beste Verbindungen zur Zürcher Finanzwelt zu knüpfen. „In der Zunft sind sie sowohl Vorbild als auch Stilikone.“ Wer in die Vorsteherschaft aufgenommen werden wolle, müsse sich einen Schnauz wachsen lassen. Der neue Stubenmeister habe sich auch diesem Diktat unterwerfen müssen, so der Sprecher.
Nach zehn Jahren in Zypern sei er nach Zürich zurückgekommen und habe das Hotel „Widder“ wieder zu einer Zürcher Zunft-Institution gemacht. Daraufhin habe ihn Urs Schwarzenbach ins „Bergrestaurant Dolder“ geholt. Er habe den Start des renommierten Hotels ins neue Leben als „Dolder Grand“ geplant. „Das neue Hotel ist aber eine Fehlgeburt geworden, sodass Sie jetzt anstelle von Kaviar am Zürichberg Fischknusperli am Utoquai im Hotel „Eden au Lac“ servieren.“

 


Zunft Witikon, Sprecher Dr. Thomas Gysler

Bei der Vorbereitung zu dieser Rede habe er sich als „Profiler“ intensiv mit dem Profil des Witiker Zunftmeisters Andreas Bihrer befasst und Erstaunliches festgestellt: Er leide am KOMPLEXUS WITIKERIANUS MINIMUS. Das sei zwar nicht erstaunlich, da er der jüngste Zunftmeister der jüngsten Zunft sei. Dies erkläre auch seine Schwierigkeiten bei der Auswahl von Frauen und Ehrengästen. Als er kürzlich bei einer Partnerbörse die Kriterien für seine Zukünftige eingegeben habe, antwortete der Computer: „Heiraten Sie ein Pinguin-Wiibli.“
Ein Schlag für sein Selbstbewusstsein sei seine blaue Husarenuniform, habe das ZZZ doch jüngst blaue Reiter verboten.
Als Ehrengast habe er den Banker Mike Bloch eingeladen, der von sich sage, er sei kein 08/15 Banker. Ein 08/15 Banker zeichne sich dadurch aus, dass er null Ahnung habe, nur acht Stunden pro Tag schaffe und lediglich 15 Millionen verdiene. Und dass die Zunft Witikon Bundesrat Maurer als Ehrengast eingeladen hat, zeuge auch vom KOMPLEXUS WITIKERIANUS MIMIMUS. Als jüngste Zunft müssten sie doch unten anfangen, um sich erst dann zu den echten Kalibern steigern.

 



Gesellschaft zur Constaffel, Sprecher Diego Brüesch

Er sorge sich um das Wohl der Gesellschaft zur Constaffel, eröffnete der Fluntermer Sprecher in mitfühlendem Tonlage und Bündnerdialekt seine Rede. Es sei ja bekannt, dass der Constaffelherr ein ranghoher und beschäftigter Bankier mit vielen Nebenämtern und deswegen kaum in der Lage sei, die Gesellschaft zur Constaffel umsichtig zu führen. Dies umso mehr, als er zusätzlich einigen zeitraubenden Hobbys fröne. Als positiven Aspekt könne die Senkung des Durchschnittsalters der Gesellschafter erwähnt werden. Was bei dieser Tendenz aber auffalle, sei der sichtbare Zerfall von Sitte und Etikette, seien doch Jungconstaffler in Turnschuhen, Pullovern und offenen Hemden am Hauptbott erschienen. Auch der Wegfall der Weinhandlung im Haus zum Rüden und der Einbau einer neuen Bar falle auf. „Wir empfehlen ihnen, peinlichst darauf zu achten, dass es wegen der vielen Rüden in der Bar nicht zu seichelen beginnt oder noch schlimmer.“ Und sollte dies doch geschehen, „haben wir Ihnen als Präsent einige Robidog-Säcklein mitgebracht.“

 

Besuche auf der Fluntermer Stube

Während die Fluntermer auf dem Auszug waren, wartete der Fluntermer Zunftmeister mit seinen Stubenhockern auf die besuchenden Zünfte, in der Hoffnung auf drei zöiftige Reden. Es erschienen die Zunft Oberstrass mit dem Sprecher Beat Küttel, die Zunft Hard mit dem Sprecher Rafael Caretta und zuletzt die Zunft Wollishofen mit dem Sprecher Robert Soós. Die Hoffnung auf wirklich zöiftige Reden wurde leider auch an diesem Sechseläuten nur teilweise erfüllt. Allen fehlte es an Salz und Pfeffer, um den Zunftmeister und seine Stubenhocker herauszufordern.

 

Ausklang

Nach der Rückkehr des Fluntermer Auszuges in die heimische Stube sanken die Zöifter erschöpft auf ihre Stühle, erholten sich bei Bier, Fleischkäse und Bürli. Die Zunftmusik hingegen spielte ohne sicht- und hörbare Ermüdungserscheinigungen ein Schlusskonzert, welches natürlich mit dem Sechseläutenmarsch abschloss. Anschliessend erklärte der Zunftmeister das sehr schöne Sechseläuten 2011 für beendet.

André Oprecht / Chronist

 

 
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  26.06.2011 | Impressum